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Kaspersky OS: Konkurrenz für QNX?!

von Ben Witt
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Eugene Kaspersky, Gründer und CEO von Kaspersky, hat ein neues Betriebssystem veröffentlicht. Es ist ein nicht Linux basierendes Microkernel OS mit dem Fokus auf Sicherheit.

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Das russische Unternehmen hat 14 (VIERZEHN) Jahre an Kaspersky OS gearbeitet. Ziel der Entwicklung sei ein grundsätzlich nicht hackbares OS gewesen.

Das OS ist komplett eigenentwickelt:

Die gängigen Betriebssysteme sind nicht mit dem Ziel der Sicherheit entwickelt. Deshalb ist es einfacher und sicherer, von Grund auf neu anzufangen und alles richtig zu machen. Genau das haben wir getan.

Das Unternehmen habe den Bereich Internet-of-Things (IoT) und Emedded Systems im Augenmerk und genau dafür solle das neue OS geeignet sein: eine kleine, optimierte und sichere Plattform. Das erste Gerät mit Kaspersky OS ist ein Layer 3 Switch.

Die Grundfunktionen des OS:

  1. Microkernel Architektur wie QNX
  2. Eingebettetes Sicherheitssystem, um dessen Signatur zu knacken braucht man einen Quanten-Computer.
  3. Sicherheit gilt als Grundgedanke für das System und es ist keine einzige Zeile Linux enthalten.

Kaspersky ist ein bekanntes Unternehmen und hat eine gute Marktdurchdringung. Es wird sich zeigen, ob und wie sich das OS durchsetzt. Weitere Details zu dem OS sollen bald folgen. Dann klärt sich auch, ob es ein RTOS und unixoid ist. Alles andere würde aber auch verwundern.
Für QNX bedeutet es aber, dass ein weiterer namhafter Konkurrent ins Geschäft einsteigt. Mit einem System aus eigener Feder und dem gleichen Grundgedanken: Sicherheit.

Kaspersky Blog via Golem

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