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Eigene Cloud: Nextcloud Installation und Einrichtung auf Webspace

von Ben Witt
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Eine eigene Cloud für Dateien, Kontakte, Kalender, Aufgaben und noch weitere Daten kann man heutzutage sehr leicht selber realisieren. Entweder auf einem Homeserver, NAS oder eigenen Webspace. Hier zeige ich euch die Installation auf einem Webspace und nutze ein Fork der bekannten OwnCloud Software: Nextcloud.

Allgemeine Informationen

Nextcloud ist Open-Source und kostenlos. Mit dieser Software hat man eine leicht verständliche Software zur Hand, mit welcher man sehr leicht eine eigene private und sichere Cloud realisieren kann. Die Systemanforderungen könnt ihr euch in den Nextcloud Docs ansehen.

In unserem Falle brauchen wir nur ausreichend Platz auf dem Webspace. Solltet ihr ein Hostingangebot ohne eine SQL Datenbank haben, könnt ihr auch SQLite nutzen, welches aber nicht sonderlich leistungsstark ist. Habt ihr schon eine Datenbank angelegt, zum Beispiel für WordPress oder dergleichen, könnt ihr entweder eine zweite anlegen oder die vorhandene nutzen.

Vor der Installation

  • Webspace kaufen wenn noch nicht vorhanden
  • Ich rate zur Verwendung von SSL (Seiten werden über https aufgerufen)
  • FTP Login zum Upload der Installationsdatei(en)
  • Datenbank erstellen und Logindaten merken

Installation

Für die Installation braucht man zunächst die Serversoftware von Nextcloud.

Download von Nextcloud

Nextcloud bietet einen Webinstaller an. Dies vereinfacht die Installation ungemein. Es gibt auch ein Archiv für dedizierte Server und ein Ubuntu Image mit voreingestelltem Nextcloud. Das Archiv ist ca. 70MB groß und beinhaltet ca. 13.400 Dateien.

Download setup-nextcloud.php (Rechtsklick auf den Link und „speichern unter“ wählen).

Upload auf Webspace

Die zuvor heruntergeladene Datei wird nun auf den Webspace hochgeladen. Entweder nutzt ihr die Möglichkeiten eures Hosters oder ein FTP Programm wie FileZilla.

Ihr müsst euch nun entscheiden, in welches Verzeichnis hier Nextcloud installieren wollt. Soll die Cloud unter

  1. meinedomain.de
  2. meinedomain.de/cloud oder
  3. cloud.meinedomain.de

erreichbar sein?

Da die meisten wohl noch eine Website betreiben, werden sie sich wohl für die zweite oder dritte Möglichkeit entscheiden. Die dritte Möglichkeit bietet sich dann zum Aufrufen der Cloud an. Je nachdem bei welchem Hoster ihr eure URL erstanden habt, ist dies unterschiedlich. Bei One.com zum Beispiel ist jeder Unterordner auch als Subdomain aufrufbar, d.h. der Unterordner /cloud ist direkt über cloud.meinedomain.de erreichbar.

Erstellt also auf dem Webspace einen Ordner. Hier im Beispiel nutze ich /cloud.

Ladet nun die zuvor heruntergeladene php-Datei in dieses Verzeichnis hoch und öffnet diese danach mit eurem Browser: meinedomain.de/cloud/setup-nextcloud.php

Einrichtung

Ihr werdet nun von einem Wizzard begrüßt, welcher euch nun Schritt für Schritt anleitet:

Begrüßung

Nach einem Klick auf die untere Schaltfläche „Next“, werdet ihr nach dem Installationspfad gefragt. Da die Datei schon im Unterverzeichnis /cloud liegt, wird nur ein einzelner „.“ eingegeben und durch drücken auf „Next“ bestätigt.

Unterverzeichnis

Es dauert nun ein paar Sekunden länger, da im Hintergrund die Dateien heruntergeladen und auf dem Webspace installiert werden. Hat alles geklappt, bekommt ihr eine Erfolgsnachricht.

Installation der Dateien erfolgreich

Nach einer Bestätigung durch das erneute Drücken der Schaltfläche „Next“ werdet ihr aufgefordert einen Nutzer anzulegen. Die Stärke eures gewählten Passworts wird dabei auch angezeigt. BEVOR ihr das aber mit einem Druck auf „Installation abschließen“ bestätigt, muss noch die Datenbank geändert werden.

Klickt nun auf den kleinen Preil rechts neben der weißen Schrift „Speicher&Datenbank“ und wählt dort „MySQL/MariaDB aus und gebt danach eure Daten ein, die ihr euch vom Hoster besorgt oder aber selbst angelegt habt.

Nutzer und Datenbank anlegen

Sollte der Browser dann eine weiße Seite anzeigen, nicht panisch werden. Einfach auf Refresh des Browsers drücken und das erneute Senden der Formulardaten bestätigen. Nach Login seht ihr dann einen neuen Wizard, welcher euch auch die Clients für die verschiedenen Betriebssysteme anbietet.

Wizard

Um cloud.meinedomain.de nutzen zu können, erstellt ihr bei eurem Hoster einen DNS Eintrag für die Einrichtung einer Subdomain ein, wenn der Unterordner nicht direkt als Subdomain zur Verfügung steht. Dabei gibt man den Subdomain Namen an und verweist dann auf den Unterordner.

Um auch Kontakte und weitere Daten synchronisieren zu können, muss man oben rechts die Schaltflächen einblenden lassen und Apps installieren. Der schnellste Weg ist dann App-Pakete -> Groupware-Paket.

Ihr könnt allerlei Zusatzdienste installieren und nutzen. Die Einrichtung der Clients auf zum Beispiel euren Smartphones geht sehr einfach. Viel Spaß mit der Nextcloud.

Clients

Desktop für Windows, Linux und MacOS

Nextcloud
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Entwickler: Nextcloud
Preis: Kostenlos
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‎Nextcloud
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Entwickler: Marino Faggiana
Preis: Kostenlos
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