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Frauenhofer Institut MetaMiner: Datensammler in Apps enttarnen und blockieren

von Ben Witt
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Das Frauenhofer Institut entwickelt eine App, welche auch ohne ein Rooting Datensammler aufspüren soll. Ein erster Prototyp von MetaMiner ist schon fertig.

Die App soll Tracking erkennen und grafisch aufbereitet anzeigen, um dem Nutzer so die Erkennung zu erleichtern. App Entwickler können einige zusätzliche Bibliotheken nutzen, um zum Beispiel maßgeschneiderte Werbung anzuzeigen. Doch diese Bibliotheken bzw deren Implementierungen sind teilweise Einfallstore für Angreifer.

Dazu das Frauenhofer Institut:

Über Tracking werden Informationen darüber gesammelt, welche Webseiten bzw. Onlinedienste der Nutzer wann und wie oft abruft. Dies stellt häufig einen Einschnitt in das Recht des Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung dar.

Viele Nutzer von mobilen Geräten nutzen die Möglichkeit eines Geräterootings und setzen somit die Herstellergarantie und Compliance aufs Spiel. Das Frauenhofer Institut will aber mit seinem Tool ohne Root Rechte Trackingnetzwerke erkennbar machen.

Das kann MetaMiner:

  • Erkennung von Trackern in mobilen Apps
  • Visualisierung der Interaktionen mit Tracker-Diensten
  • Wahrung der Privatsphäre des Nutzers
  • Blockieren von Datenflüssen zu Tracker-Diensten
  • Keine Sicherheitskompromittierung des Smartphones durch Rooten nötig
  • Erfassung und Analyse des Netzwerkdatenverkehrs direkt am Smartphone

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Weitere Informationen zum Fraunhofer MetaMiner | BB10QNX.de 24. November 2017 - 10:20

[…] Wie bereits berichtet hat das Frauenhofer Institut hat diesen Montag einen Prototypen einer neuen App vorgestellt: MetaMiner. Nach einigen Rückfragen im Forum, hatte ich das Institut nach einigen Informationen gefragt. […]

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